Ziele der Medizinischen Trainingstherapie:

Muskelaufbautraining

  • konservative Therapie nach Verletzungen oder bestimmten Beschwerdebildern (z.B. Kreuzbandriss oder Bandscheibenvorfall)
  • Therapie nach Operationen (z.B. Knie-, Schulter, Hüft-TEP; Wirbelsäule, Kreuzband, etc.)
  • gezieltes Training bei bestimmten Krankheiten (z.B. Osteoporose, Morbus Parkinson)
  • Aufbau und Verbesserung der Körperhaltung
  • Ausgleich von muskulären Dysbalancen
  • Sensomotorisches Training

Zu Beginn jeder Therapie erfolgt bei einem Einzeltermin mit dem Therapeuten die Erstellung eines Trainingsplans.
Je nach Diagnose, Belastbarkeit und aktuellem Zustand, wird dieser individuell für den Patienten erstellt und dann im Laufe der Zeit erweitert und überarbeitet. Oft wir die medizinische Trainingstherapie in Kombination mit der Physiotherapie eingesetzt um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Das Ziel der Medizinischen Trainingstherapie ist es den Patienten dauerhaft wiederherzustellen und ihn anzuhalten langfristig etwas für den Körper zu tun.

Garantierter Trainingserfolg ist das Außergewöhnliche beim Milon-Kraft-Ausdauer-Zirkel. Rund um eine Wassersäule sind zwölf Einzelgeräte angeordnet, die alle Hauptmuskelgruppen abdecken. Jeder Trainierende bekommt zu Anfang eine persönliche Chipkarte, auf die der Therapeut alle Einstellungen gespeichert hat. Das Gerät stellt sich dann automatisch ein. Falsche Gerätepositionen und Bewegungsabläufe gibt es dadurch nicht mehr! Diese Trainingsmethode ist bis zu 30 % effektiver als ähnliche Methoden, da die Trainingsgeräte keine Gewichtsplatten oder Hydraulik besitzen, sondern der Widerstand elektronisch generiert wird. Somit ist es möglich, den Muskel in seinen unterschiedlichen Funktionen jeweils optimal zu kräftigen. Sobald die Farbe der Wassersäule wechselt, muss auch das Gerät gewechselt werden. So kommt keine Langeweile beim Training auf!

Die Wärmetherapie ist eine der ältesten Medizinverfahren, ihr wird eine heilende Wirkung zugesprochen. Im Bereich der Physiotherapie wird diese Behandlung nur lokal durchgeführt, meistens am Rücken, oder im Nackenbereich um Verspannungen der Muskulatur zu lindern und das Gewebe für die Therapie vorzubereiten. Zusätzlich stellt die Wärmetherapie einen entspannenden Ausklang für vorangegangenes Training dar, da es den Stoffwechsel noch mal richtig ankurbelt und somit den Erfolg verbessert.

Fango (italienisch: Schlamm) ist ein feingemahlenes Vulkangestein, das mit Wasser versetzt zu einer breiartigen Masse vermischt wird. Diese wird nach kurzem Abkühlen mit ca. 45 ° Celsius für 20 - 30 Minuten angelegt. Bei entsprechender Bedeckung mit Tüchern und Wolldecken vermittelt diese Packung einen gut verträglichen Wärmestrom in die Haut. Die lokale Erwärmung (meist des Rückens) dient zur Mehrdurchblutung und Entspannung. In vielen Fällen kommt es dadurch auch zu einer Schmerzlinderung. Die zusätzlich auftretende Schweißsekretion unterstützt die Entschlackung bzw. Entwässerung und hilft der Gewichtsreduzierung passiv nach.

Heiße Rolle
Sie ist ein ebenso einfacher, wie wirkungsvoller Wärmeträger. In ein trichterförmig fest aufgerolltes Frottierhandtuch wird kochendes Wasser gefüllt und während der Behandlung schichtweise abgerollt. Die Hitze wird jeweils nur kurz auf die Haut aufgedrückt. Lokale kurze Hitze wirkt im Gegensatz zu Wärme schwellungsreduzierend. Positiv wirkt sich die heiße Rolle bei schmerzhaften Funktionsstörungen des Bewegungsapparates aus, insbesonders bei Muskelverspannungen, Myogelosen und reflektorisch auf innere Organe.

Die Rotlichtbestrahlung ermöglicht eine Erwärmung des Gewebes ohne direkten Kontakt mit dem Wärmeträger. Es kommt innerhalb kürzester Zeit zu einer oberflächlichen Mehrdurchblutung, welche auch nach der Behandlung oft über eine Stunde andauert. Die Durchblutungssteigerung der Körperoberfläche ermöglicht einen besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten. Dadurch können Sauerstoff und körpereigene Abwehrstoffe vermehrt herantransportiert werden. Rotlicht dient somit zur Bekämpfung subakuter, sowie chronischer Entzündungsprozesse. Akute Entzündungen sind eine Kontraindikation, da diese sonst verstärkt werden. Weiterhin wirkt die Wärme des Rotlichts auch spannungslösend auf Muskulatur, sowie reflektorisch auf Eingeweideorgane, was oft als schmerzlindernd empfunden wird.

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