Der Beckenboden ist immer noch ein großes Tabu, schließlich ist er eng verbunden mit Inkontinenz, ein unangenehmes Thema - aber vor allem leiden Betroffene unter diesem Problem. Man muss das jedoch nicht so hinnehmen. Mit dem Beckenbodentraining ist es möglich, gezielt die Muskulatur aufzutrainieren, gleich ob vorbeugend oder rückwirkend. Das schwierige an der Sache ist, dass es kein sichtbarer, greifbarer Muskel ist, wie der Biceps am Arm. Es empfiehlt sich daher, einen isolierten Kurs über das Thema zu besuchen und sich von Fachpersonal anleiten zu lassen. Frauen, die durch ihre Anatomie deutlich mehr mit dem Beckenboden konfrontiert werden, so z.B. nach der Geburt oder bei Gebärmuttersenkung sind mit dem Thema vertrauter als Männer. Doch auch hier ist ein Beckenbodentrainining, gerade nach Prostataoperation, notwendig. Bei regelmäßigem Training von Beckenboden, sowie der allgemein umliegenden Muskulatur tritt schnell eine Besserung der Symptomatik ein und Betroffene können ihr Leben wieder mehr genießen.

Trotz eines gesellschaftlichen Wandels, einem gesteigerten Bewusstsein für Vorsorge und Gesundheit sind Körperzonen wie der Genitalbereich noch immer mit sehr hoher Tabuisierung und Scham verbunden. Da wundert es nicht, dass dem Beckenboden noch immer wenig Aufmerksamkeit zukommt. Er erhält erst dann Beachtung, wenn die Folgen einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur ernstzunehmende und nicht selten belastende Folgen nach sich ziehen.

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Diese spezielle Form der Therapie befasst sich mit dem Kiefergelenk und seinen Erkrankungen. Bruxismus (nächtliches Zähneknirschen), knackende Geräusche beim Kauen und eingeschränkte oder erschwerte Öffnung des Mundes sind nur einige Beispiele dessen, was man effektiv behandeln kann.

Aufgrund der Leitfähigkeit des Körpers kann man elektrischen Strom nutzen, um damit Erkrankungen zu behandeln. Je nach Stromart, Intensität und Frequenz bietet die Elektrotherapie eine breite Palette von Wirkungsweisen. Diese reichen von Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Steigerung der Stoffwechselvorgänge, Ödemresorption bis hin zur Stimulierung schlecht innervierter Muskulatur. Elektrotherapie sollte nicht angewendet werden bei Herzschrittmachern, Sensibilitätsstörungen, Thrombosen oder Metallimplantaten, sowie nur eingeschränkt bei Schwangerschaft.

Aufgrund des speziellen Krankheitsbildes werden bei der Therapie besondere Behandlungsmethoden (z.B. Bobath, Vojta) eingesetzt, die vor allem den neurophysiologischen Hintergrund der jeweiligen Erkrankung berücksichtigen (z.B. Schlaganfall, Koordinationsstörung). Da diese Krankheiten sehr unterschiedlich in Ursache, Verlauf und Auswirkung sein können, ist es unmöglich ein festes Behandlungsschema zu erstellen. Jeder Patient muss individuell und umfassend betreut werden.

Die Bobath-Therapie gehört zu den Behandlungen, die im zentral-neurologischen Bereich durchgeführt werden. Um das persönliche Hauptproblem des Patienten herauszukristallisieren, wird dieser als Ganzes betrachtet und anschließend auf sein Problem zugeschnitten behandelt. Hierbei gibt es keine festen Übungen, da jede Krankheit andere Auswirkungen haben kann.

Nach einer eingehenden Untersuchung (Befund) erfolgt eine auf das Ergebnis abgestimmte Behandlung, die sich aus passiven (z.B. spezielle Massagen), assistiven (z.B. Übungen mit Unterstützung des Therapeuten) oder auch aktiven Bewegungsübungen (z.B. Eigenmobilisation, Dehnunge, Kräftigungsübungen) zusammen setzt.

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